Arlene Gottfried: Retrospective (1950 – 2017)

bis 30. Juli 2019 // Galerie Bene Taschen, Köln

Die Galerie Bene Taschen freut sich, die erste große europäische Retrospektive der New Yorker Fotografin Arlene Gottfried nach ihrem Tod 2017 zeigen zu können. Die Ausstellung vereint Arbeiten von den Anfängen ihrer Arbeit in den 70er-Jahren bis zu dem Spätwerk in den 2000er. Gezeigt werden Cibachrome und Vintage Silver gelatin Prints, die Gottfried vor ihrem Tod teilweise noch selbst abgezogen hat.

Arlene Gottfried beginnt als Teenager 1969 auf einem Woodstock-Festival, ihre ersten Fotos zu machen. Nach ihrem Abschluss am Fashion Institute of Technology in New York arbeitet sie für verschie-dene Werbeagenturen und später als freie Fotografin für diverse Zeitungen, wie z.B. The New York Times Magazin und The Independent. Jedoch zieht es sie immer wieder zurück in die New Yorker Viertel Coney Island und Crown Heights, in denen sie aufgewachsen ist. Langsam erweitert Arlene Gottfried ihren Radius und fotografiert bald in unzähligen Quartieren New Yorks und anderen Regionen der USA. Die Metropole mit ihrer Diversität vor der Gentrifizierung ist ein stetes Motiv der Fotografien.Der Mensch steht in all seinen Facetten im Mittelpunkt der Bildsprache Gottfrieds. Einige ihrer Motive begleitet die Fotografin über mehrere Jahre oder Jahrzehnte. In ihrem Buch Midnight erzählen die Bilder 20 Jahre lang die Geschichte von Ismael Burgos. 1970 arbeitet Gottfried an einem fotografischen Projekt im Viertel El Barrio über die Puerto-ricanischen Einwanderer, mit denen sie Tür an Tür gewohnt hat...

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